Publié le 11 Octobre 2017

Nachdem die gute alte Candy nach fast 11 Dienstjahren mit einer Lacke unter der Maschine ein Zeichen gesetzt hat, dass es nun Zeit für den Ruhestand sei, wurde ich für einige Zeit Kunden des Waschsalons zwei Straßen weiter. Bis eines Tages der Wunsch nach einem  eigenen Waschmaschinenteil sich nicht mehr unterdrücken ließ. Die tollen Begegnungen habe ich nicht gemacht, die Arme sind vielleicht etwas muskulöser geworden vom Heimschleppen der feuchten Wäsche, Vielleicht wurde mir dann auch zu sehr verbildlicht, was ein noch so guter Waschsalon für ein Hort von Kleinstlebewesen sein mag.

Darty ist hier in Frankreich das Geschäft der Wahl für solche Haushaltsgeräteanschaffungen, zumal die gratis liefern, anschließen, und das ausgediente Teil auch entsorgen.

Leider war der Liefertermin dann nicht ganz sofort, wurde dann sogar noch verschoben, weil die Maschne noch nicht im Lager angekommen war. Dann stand endlich nach etwas holpriger Terminbekanntgabe, trotz meiner Bemühung war es nicht mehr möglich, den Termin zu ändern, eines schönen Montag vormittags der neue AEG Lavamat in meinem Badezimmer. Leider war aber der Wasserzufluss im Eimer, obwohl er bisher tadellos funktioniert hat. Ohne Wasser wäscht es sich nicht so gut. Da habe ich bei der Hausmeisterfamilie vorsichtig angefragt. Die waren super hilfsbereit, haben mir sogar das Ersatzteil besorgt. Denn das Teil, das man mir verkauft hatte, war leider nicht passend. Dabei hatte ich ein Foto von dem Wasserhahn gemacht. Keine Ahnung, wo der Verkäufer hingeschaut hat. Dann hat mir die Hauswartin sogar eine Wäsche gewaschen, als ich mit schmutziger Wäsche wieder vom Waschsalon retour kam, da keine Maschine frei war. Da ich abends in der Vorwoche mit Tacuabé befasst war und tagsüber im Büro war, hat Gorge den Wasserhahn kurzerhand in meiner Abwesenheit ausgetauscht.

Ich fühlte mich wie bei den Heinzelmännchen, als ich am Freitag nach Hause gekommen bin und alles fertig installiert war. Nun habe ich die neue Waschmaschine auch schon eingeweiht, und ich bin froh, dass ich sie habe.

PS: Wir Wiener Wäschermädel würden weisse Wäsche weisser waschen, wenn das Wasser weicher wäre.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 10 Octobre 2017

Marina Tsvetaeva hat während ihrer Zeit im Exil in Frankreich unter anderem in Clamart gewohnt. Ebenso war Lev Karsavine zeitweilig Clamartois. Dies wird derzeit im Rahmen einer Ausstellung und Veranstaltungsreihe gewürdigt. Sehr schöne Fotos von Laurence Guez sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. Freu mich für sie, und hätte ihr gewünscht, dass ihr mehr Platz in der Ausstellung eingeräumt wird! Sie hatte weitere Fotoabzüge anfertigen lassen, die Kuratorin war aber wohl etwas rigide.

http://www.clamart.fr/actualites/fiche/poesie-et-philosophie-russe-a-clamart/

Tacuabé befasst sich mit Marina Tsvetaeva seit 2015. Die Gelegenheit, just am Jahrestag des Geburtstages von Marina Tsvetaeva (8. Oktober 1892 in Moskau), mit "J'ai décapité le Jardin" eine Sicht auf Werk und Leben von der Poetin in Clamart aufführen zu können, war schon bemerkenswert. Noch dazu handelt es sich um eine neue, von Frauen aufgeführte Version, da Fred nicht dabei sein konnte, und Jerôme nicht mehr bei Tacuabé dabei ist.

Spannend, an einem ungewöhnlichen, nicht sehr tanz-adäquaten Rahmen, das Stück aufzuführen. Am Ende wurde jeder von uns ein riesen Blumenstrauß überreicht. Wir haben uns sehr gefreut.

Dass ich deshalb nicht bei Ursulas Geburtstagsfeier dabei sein konnte, hat mich allerdings etwas betrübt. Ich hoffe, dass wir die Feier nachholen können.

Jean Paul Roux war nach Clamart mit seiner Kamera gekommen. Ein paar Fotos gibt es hier zu sehen.

Tacuabé in Clamart
Tacuabé in Clamart
Tacuabé in Clamart
Tacuabé in Clamart
Tacuabé in Clamart
Tacuabé in Clamart
Tacuabé in Clamart
Tacuabé in Clamart
Tacuabé in Clamart
Tacuabé in Clamart
Tacuabé in Clamart

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Rédigé par Jutta

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Publié le 7 Octobre 2017

die Nuit Blanche war endlich Anlass, wieder einmal das Musée Zadkine aufzusuchen und die nicht allzu umfangreiche, sehr sehenswerte Ausstellung "Être Pierre" zu besichtigen. Die Stimmung war ganz besonders, da es schon dunkel war, und die Beleuchtung im Museum und im Garten wahrlich grandios war. Ghislaine und ich waren froh, dass wir trotz Müdigkeit dort waren.

Voilà, das Fotoalbum.

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Rédigé par Jutta

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