Publié le 2 Juillet 2023

Die Frage, vers où, stellt sich mir immer wieder, wenngleich ich mir dessen bewusst bin, dass sie wohl eher übrig ist. Hauptsache Bewegung, der Weg wird sich weisen, und wird letzendlich die Antwort liefern.

Wohin führt die Gewalt, die sich durch Frankreich zieht? Sie schockiert. Und eigenartig zu schreiben, dass das Leben gleichzeitig seinen Lauf nimmt und der Alltag für viele Leute weitergeht, und dass Spannung in der Luft liegt, ich meine Brandgeruch wahrzunehmen heute Abend, was in den letzten Tagen mir nicht aufgefallen ist. Und gleichzeitig wartet auf mich ein Arbeitstag und Auftritt mit Tacuabé in den Arénes de Lutéce Montag und Dienstag am Abend. Gestern und heute haben wir geprobt, haben uns zum Glück schon am Vormittag getroffen, denn am Nachmittag finden dort Veranstaltungen und Konzerte statt.

Und vers où frage ich mich auch in der Arbeit und der nach wie vor nicht geklärten neuen Organisation und Teamzuteilung. Nun hat man mir am Freitag die Information zugetragen, was es nicht sein wird. Aber was es sein wird, weiss ich immer noch nicht

Der gute Rat empfiehlt sich, wenn Dinge nicht in unserer Hand liegen, ist es unnötig, sich Gedanken und Sorgen zu machen. Lieber nützt man Einsatz und Energie für die Dinge, die man beeinflussen kann. In diesem Sinne - guten Wochenstart!

vers où?

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0

Publié le 18 Juin 2023

Juni steht ganz im Zeichen von Tanz und Gesang. Am ersten Juniwochenende war Probe für das Konzert und mit Tacuabé. 3. Juni war Nuit Blanche, weswegen die Ausstellung von Anne und Olivier länger als üblich offen bleiben konnte, und Anne zu einer Performance einlud.

Das Wochenende um den 10. Juni stand im Zeichen von re-trouver l'eau. Ein Großteil der Gruppe traf sich in der Gegend von La Brillanne, aux Magnans hatten wir unser Quartier. Wir tanzten an un in der Durance, die wegen der ungewöhnlich regelmäßigen Regenfälle und Gewitter sich ganz anders als im Vorjahr präsentierte, mehr Wasser führte und das mit beachtlicher Strömung. Sich gegen das Wasser zu stemmen ist ganz schön anstrengend, ein Treibi ist hingegen super, das ich nach und nach wagte, nachdem der Strömungsverlauf sondiert war und eine Anlandung möglich schien.

Wir hatten Zeit, über den Film zu diskutieren, nachdem wir eine erste Montage und Rushes gesehen hatten. Anfang September geht es weiter mit einer Residenz in Digne-les-Bains und einem Auftritt bei einem Brunnen in Sigonce.

Dieses Wochenende stand im Zeichen des Konzertes in Nanterre, heuer unter dem Titel "Aimant", Magnet, und gleichzeitig Wortspiel mit liebevoll. 12 Leute waren an dem etwa eineinviertel Stunden dauernden musikalischen Spektakel dabei. Ich hatte gemeinsam mit Zsuzsanna "Mein Herr Marquis" gesungen und "Maybe this time" dargeboten.

Ein abwechslungsreiches Programm wurde heuer wieder geboten. Die extreme Hitze in Paris hatte auch den Saal aufgeheizt, was die gestrige 8 Stunden dauernde Probe bzw. Probe und Auftritt - letzteres noch dazu bei Gewitterstimmung etwas herausfordernd machte. Klimaanlage gibt es keine oder war nicht aktiviert. War haben uns wacker geschlagen und es ist so weit alles gut gegangen.

Ob ich im Herbst weiterhin in den Gesangskurs von Zsuzsanna gehen werde weiss ich noch nicht. 

Ich durchlaufe eigenartige Phasen, wo ich die Sachen eher freudlos angehe, sie mache halt weil ich sie einmal begonnen habe, aber es mangelt die Begeisterung. Gerne hätte ich einen Umbruch und Veränderung, bin aber träge. Der Umbruch und die Veränderung, die stattfinden, etwa in der Arbeit, in der Gesellschaft und in der Welt, wähle ich nicht selber.

Maybe this time, mein Herr Marquis ....
Maybe this time, mein Herr Marquis ....
Maybe this time, mein Herr Marquis ....

Maybe this time, mein Herr Marquis ....

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0

Publié le 29 Mai 2023

mein Bedarf an mir Sachen von der Seele zu gehen hat mich bei strahlendem Wetter an meinem halben Urlaubstag am Freitag am Nachmittag von domaine départemental de Sceaux - einem sehr schönen Park, der ursprünglich Ende des 17. Jahrhunderts von M. Le Nôtre gestaltet wurde, und heutigen Bedürfnissen der Erholung im Grün ebenso zu stillen weiss.

Aber ich hatte noch eine weite Strecke über la vallée aux loups weiter nach Plessis - Robinson und den cités jardins.

Die ältere Cité Jardin aus der zweiten Hälfte der 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat es mir besonders angetan. Die neue Cité Jardin stammt aus 2008, ist auch nicht schlecht, von außen betrachtet, der Charme erschließt sich mir jedoch weniger.

Weiter ging es über die Sportanlage und am Friedhof vorbei, weiter durch den Wald von Meudon, vorbei an Hangar Y - ich berichtete davon im Blog -, entlang der Teiche im Wald, bis Chaville-Vélizy.

Eine super Wanderung, deren Highlights ich gerne noch einmal separat aufsuchen würde, beispielsweise um mehr Zeit in Sceaux oder in den cités jardins zu verbringen. Weiters gibt es die coulée verte sud zu erwandern oder mit dem Rad zu erkunden, ein weiteres interessantes Vorhaben!

Noch dazu waren dank des Wochentages und des bevorstehenden Pfingstwochenendes wenige Leute unterwegs. Herrlich!

Nachdem ich am Sonntag mit einem ohrenbetäubenden Feueralarm und Feuerwehrleuten im Haus begonnen habe, der sich zum Glück als falscher Alarm herausgestellt hat, aber dennoch ganz schön lange alle in Atem gehalten hat, begann der Tag anders und etwas zeitverzögerter. Selbst bei mir waren die Feuerwehrleute auf dem Balkon, um die Alarmquelle ausfindig zu machen. Schließlich fanden sie die Wohnung, über eine Hängeleiter von der Wohnung darüber stieg ein Feuerwehrmann auf den Balkon der besagten Wohnung. Und stellte fest, dass da jemand zu Hause war!!! Wir alle waren von dem Alarmton nach ich glaube einer Stunde schon völlig fertig. Wie laut muss das erst in der Wohnung gewesen sein? Und in welchem Zustand war die Person in der Wohnung, dass sie den Alarm nicht bemerkt hat?

Ich gönnte mir ein ausführliches Frühstück und befasste mich ein wenig mit Hausarbeit.

Aber bei so einem Traumwetter kann man nicht zu Hause bleiben! Ich hatte auf der Wanderwebseite eine Wanderung im Wald von Marly ausfinding gemacht. Also eigentlich zwei - eine längere und eine kürzere. L'Etang la Ville ist von Gare Saint Lazare in etwa 40 Minuten erreichbar. Ich zog meine Schuhe an und zischte ab. Und das war eine gute Wahl! Ich habe mich für die längere Wanderung entschieden und streifte durch diesen Wald, in dem ich nur ab und an anderen Spaziergängern und Wanderern begegnete, aber in dem man sonst sehr ungestört sein kann. Das Ende der Wanderung war in Saint Nom La Bretèche Forêt de Marly. Der Wald von Marly sowie Marly le Roi und Le Port Marly, ersteres mit dem königlichen Schloss und Schlosspark, zweiteres mit dem Château de Monte Cristo, wo der Schriftsteller Alexandre Dumas gewohnt hatte, und andere Orte in der Gegend, wie Louveciennes, das unter anderem die Maler Pissarro und Sisley inspirierte hatte, haben noch etliches mehr zu bieten. Kurz gesagt, auch hier kann ich mir sehr gut vorstellen, wieder vorbeizukommen um noch weitere Aspekte zu entdecken.

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0