Publié le 1 Octobre 2023

Nœuds de mémoire, in Kulturen wie etwa bei den Incas, wurden Knotenschnüre verwendet. Bei dem taiwaneischen Künstler Lin Chiwei werden die aus verschiedenen Schnüren, in die Knoten gemacht sind, zur Partitur. Die Qualität der Schnur entspricht einem Konsonanten, wie bei dem "Konzert" am Donnerstag, oder einem Ton. Die Knoten in der Schnur definieren den Moment, wann der Konsonant oder der Ton von sich gegeben werden muss.

Die Interpreten, etwa 20 waren es an diesem Abend, sind 1m20cm voneinander entfernt. Die Partitur-Schnur ist anfangs auf einer Spule aufgewickelt und geht ab Beginn der Performance in einem laufenden Fluß durch die Händer der Interpreten. Am Ende der Kette wird die Schnur wieder aufgespult.

So ergibt sich eine Überlagerung der Töne in einer räumlichen Anordnung.

Im Gewölbe des Untergeschoßes der Galerie Espace Temps war die Akustik mystisch, noch dazu wurde der Raum nur mit Teelichtern beleuchtet. Die Dauer der Performance hängt von der Geschwindigkeit ab, mit der die Schnur durch die Hände gleitet. Ich hatte kein Zeitgefühl, geplante Dauer war in etwa 30 Minuten.

Hier ein Foto von der Probe. Ich blicke recht konzentriert,

Quipou sonore

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Rédigé par Jutta

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Publié le 18 Septembre 2023

im Rahmen des Projektes "Re-trouver l'eau" war ich mit Anne, Laurence, Chapô in Digne les Bains, wo wir im Centre Culturel René Char für eine etwa einwöchige Résidence zu Gast waren. Sortie de Résidence im centre culturel von Digne ist für Februar 2024 geplant.

Auch im September wurde die Residenz mit einem Auftritt in Sigonce abgeschlossen. Schauplatz des Auftrittes waren der Brunnen, der allerdings wegen der Trockenperiode in der Region und wegen Wasserspargründen abgestellt war, und das ehemalige Waschhaus.

In der Hitze des Gefechtes hatte ich eine auf die Nase bekommen. Rückblickend betrachtet kann ich festhalten, dass es mehr als ein Monat gedauert hat, bis ich den Schlag nicht mehr gespürt habe. 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 1 Septembre 2023

Im Rahmen der "Corporate Social Responsibility Volunteering Events" mit der Organisation "Surfrider" säuberten wir letzten Augusttag am Nachmittag per Kayak die Seine. Mit diversen Utensilien ausgestattet paddelten wir zu zweit pro Boot artig in Ufernähe, um den großen Schiffen nicht in die Quere zu kommen.

Das hat sehr viel Spaß gemacht und man steigt aus dem Boot mit dem Gefühl, dass man sich sinnvol betätigt hat. Wir haben doch einen ganzen Berg von Unrat in den eineinhalb Stunden am Wasser gesammelt, anschließend sortiert und quantifiziert. Das Feedback der Kollegen spornt an, ein solches Event nächstes Jahr erneut zu organisieren.

Die Wasserqualität für die olympischen Spiele haben wir dadurch nicht ganz auf das notwendige Niveau gebracht. Es geht um Sensibilisierung und um das Weitertragen der Information, dass Politik und Wirtschaft entsprechend aktiv Maßnahmen setzen soll und muß.

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Rédigé par Jutta

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