Publié le 12 Janvier 2020

ein Gedanke für Ira, die leider sehr krank zu sein scheint. Arme Katze! Arme Michi, die verständlicherweise sehr traurig ist. Und sie lässt ihre Maus nicht alleine, verzichtet auf die Kurwoche.

 

Ira

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Rédigé par Jutta

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Publié le 12 Janvier 2020

Yoshito Ohno, Sohn eines der Begründer des Butoh Tanzes - Kazuo Ohno - ist am 8. Jänner 2020 verstorben. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine beiden Besuche im Kazuo Ohno Dance Studio in Yokohama. Das erste Mal in 2013, das zweite Mal 2017.

2013 sah ich Yoshito Ohno in einem Solo in Kyoto.

Die während der Workshops verwendeten Utensilien - natürliche Baumwolle, um Standfestivkeit und Flexibilität zu veranschaulichen, ein Taschentuch, um dieses Material und seine Eigenschaften zu erkunden und in Körper und auch Tanz zu integrieren.

Eine Raumsituation mit dem Körper schaffen, den Raum verändern. Der Tanz mit der Rose.

Danke für diese Momente, vielleicht 5 oder 6 Stunden, die mich sehr viel mehr geprägt haben und in mir noch präsent sind.

Einen letzten Tanz hat Yoshito Ohno wohl am 5. Jänner im Kreis seiner Studenten gemacht, bereits im Rollstuhl, nach etlichen Spitalsaufenthalten und einer zunehmend angegriffenen Gesundheit. Schon seit etwa zwei Jahren scheint er eine Form von Lähmung vor allem der rechten Hand zu haben.

Nun ist er auf der Reise in eine andere Welt.

 

2013 http://parisplages.over-blog.com/search/yoshito%20ohno/2

2017 http://parisplages.over-blog.com/yokohama-kazuo-ohno-dance-studio-hakone

Fotos von Mai 2017 mit Yoshitos Katze und mit mir, nach dem Workshop.

 

Yoshito Ohno 15.7.1938 - 8.1.2020
Yoshito Ohno 15.7.1938 - 8.1.2020
Yoshito Ohno 15.7.1938 - 8.1.2020
Yoshito Ohno 15.7.1938 - 8.1.2020

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Rédigé par Jutta

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Publié le 10 Janvier 2020

der Demonstrationszug gegen die Pensionsreform der Regierung Macron zog gestern direkt an unserem Büro vorbei. Von meinem Fensterplatz im Büro hatte ich akustisch die Gelegenheit, den Nachmittag mit den DemonstrantInnen zu verbringen. Ab und an ein Blick aus dem Fenster, um zu sehen, wie sich die Situation darstellt. Es war eine breite Teilnahme, angeblich 450000 in ganz Frankreich, weniger als im Dezember (615000),  die Gewerkschaften, Lehrer, Künstler, Leute in Gesundheitsberufen, SNCF, RATP....

Die Anhebung des Pensionsantrittsalters auf 64 Jahre, um Anspruch auf die volle Pension zu haben, sowie die Vereinheitlichung der Pensionssysteme, sind besondere Streitpunkte.

https://www.lemonde.fr/politique/article/2020/01/10/retraites-l-age-pivot-figure-dans-l-avant-projet-de-loi-instituant-le-systeme-universel_6025361_823448.html

https://www.lemonde.fr/societe/article/2020/01/09/seule-la-duree-du-mouvement-fera-la-difference-les-opposants-a-la-reforme-des-retraites-de-nouveau-dans-la-rue_6025348_3224.html

Ein Strom von Menschen, der sich, jedenfalls sofern ich das aus der Vogelperspektive beobachten konnte, friedlich durch die Stadt bewegte. Gegen Abend wurde die Stimmung durchaus festlicher mit Livemusik.

Ich habe das Ende nicht miterlebt, bin nämlich zur Métro Cadet (die Station war offen und ich hatte auch unmittelbar eine Métro), um zur Probe mit Tacuabé im 104 zu fahren. Die Métro kam und brachte mich pünktlich in den 19. Arrondissement. Auf dem Rückweg nach Hause entdeckte ich dank Cécile die Tramway von Rosa Parks bis Porte d'Asnières. Und auch diese kam prompt daher.

Ein Ende der Streiks ist, so scheint es, derzeit nicht wirklich in Sicht. Heute gibt es erneut Gespräche mit dem Gewerkschaftssprecher Laurent Berger beim Premierministre. Die Pensionsreform wird am 24. Jänner im Ministerrat präsentiert und ab 17. Februar in der Nationalversammlung diskutiert. Weitere Streikaufrufe wurden bereits gemacht.

 

FOTOS

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Rédigé par Jutta

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