Publié le 8 Février 2020

die seit Anfang Dezember anhaltende Streikphase führt zu merklichen Veränderungen im Verhalten der Leute und im Stadtbild. Von der vermehrten Nutzung von zwei Beinen, also zu Fuß gehen, Trittroller und Fahrrädern und ein zumindest subjektiv betrachtet leicht geringeres Fahrgastaufkommen in der inzwischen fast wieder im Normalbetrieb befindlichen RATP habe ich mit Bekannten auch diese Woche wieder gesprochen.

Die streikenden Müllverbrennungsanlagen mit so etwas wie Service minimum führen dazu, dass Müllfahrzeuge ihr Ladegut nicht mehr abladen können und folglich den Müll auch nur sporadisch abholen. Rund eine Woche wurde beispielsweise in meiner Straße der Müll nicht abgeholt. Und das ist vermutlich noch harmlos, was sich hier an Müll ansammelt im Vergleich zu anderen Straßenzügen und Stadtvierteln. Selbst bei Temperaturen irgendwo zwischen 0 und 10 Grad riecht das Zeug irgendwie, und Mäuse und Ratten feiern Kirtag.

Die Leute setzen ihre se débrouiller Haltung wacker fort, eine gewisse Ermattung und Müdigkeit lässt sich zunehmend erkennen. Es ist nicht unüblich, dass Leute krank sind. Manche meinen, dass in ihrem Bekanntenkreis derzeit mehr Leute krank sind, und führen das auf die Ausgelaugheit zurück. Ich kann das nicht kommentieren oder beurteilen. Aber es ist in jedem Fall ein Faktor, der die Robustheit ankratzt.

Strange Days.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 2 Février 2020

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Publié le 2 Février 2020

Während am 31. Jänner 2020 Großbritannien den Brexit vollzogen hat, das Jahr der Ratte Element Metall angesichts des Coronavirus nur sehr moderat bis gar nicht gefeiert wurde, die Streikbewegung in Frankreich etwas abflacht, geht mein ganz kleines, bescheidenes Dasein weiter. In der Arbeit konnte das Projekt mit dem niederländischen Kunden zu einem Abschluss gebracht werden, als nun endlich der Kunde die schon länger gelieferten Funktionalitäten nun den Kunden zugänglich gemacht hat.

Open:FactSet Marketplace - bin gespannt, was die Zukunft bringen wird und ob ich weiterhin dabei sein kann.

Am 29. Jänner trafen sich Tacuabé (fast vollständig, Laurence und Lorna waren nicht dabei). Am 30. Jänner sah ich gemeinsam mit Cathérine und Anne das Stück "La Joie" von Thomas Adam - Garnung und den von ihm vor 18 Jahren gegründete Gruppe "Les Débutantes" im Théâtre de l'Opprimé. Schon die Teaservideos, allesamt in Berlin aufgenommen, machen Lust, das Stück anzusehen.

Am 31. Jänner war ich bei der Generalversammlung der Digital Ladies and Allies, deren zahlreiche Aktivitäten seit dem Bestehen des Vereins im Sommer 2018 wahrlich beeindrucken. Das Programm für 2020 ist nicht minder spannend und ich muss mir rasch überlegen, wie ich mich aktiv einbringen kann. Noch dazu fand die Generalversammlung in dem Experience Center von PwC im 8. Arrondissement statt. Vom Gewölbe im Kellergeschoss, wo ein Buffet auf uns wartete, über die verschieden gestalteten Warrooms genannten Projekträume, in einem gänzlich renovierter Gebäudeteil, der der Kreativität, der erfolgreichen Benutzererfahrung, dem "change management" gewidmet ist.

Anschließend sah ich Atsushi Takeouchi in seiner neuen Kreation "Méditerranée", in Zusammenarbeit mit seiner Lebensgefährtin Hiroko Komiya. Die Programmfolge war nicht glücklich gewählt, zumal das doch ein Eintauchen in zwei sehr unterschiedliche Welten erfordert hat, und ich die Generalversammlung leider noch während der Führung durchs Haus verlassen musste, um rechtzeitig in Tenri zu sein. Dazu muss ich sagen, dass die Generalversammlung um 17h angesetzt war, die Vereinspräsidentin gegen 18h eintraf (es wurde von einer Autopanne gesprochen), und die Generalversammlung also mit einer Stunde Verspätung erst begann. Zeit für Socialising und Fotos blieben dennoch. Fühl mich mehr und mehr wohl in dem Kreis und leg meine Unsicherheit hab. Mir taugen die Digital Ladies auf alle Fälle!

Atsushis Darbietung zog mich weniger in den Bann im Vergleich zu früheren Auftritten, die ich von ihm gesehen hatte. Er arbeitet an einem gleichnamigen Filmprojekt, zu dem es unter anderem auf youtube einen Trailer gibt.

Am 1. Februar nahm ich an der Masterclass von Sachiko und Thierry teil. Sachiko lud uns zu Übungen ein, die sie von ihrem Maitre Yoshito Ohno vermittelt bekommen hatte, ein: entgegengesetzte Kräfte, die auf einen Wirken - im richtigen Leben kennen wir das zu gut, und dies läßt sich auch im Körper umsetzen - und so zu einer äußerlich betrachtet sehr fixen, verwundenen, spannungsgeladenen Position führen, die fest verankerte Beine und Körperzentrum brauchen. Thierry hatte als Thema Bewegungsketten und Verlauf von Kraftlinien im Körper bei gleichzeitigem Bewegen im Raum für uns mitgebracht und ließ uns diese aus dem Blickwinkel der Tanz- und Bewegungstechnik ausprobieren - von den Füßen bis zum Kopf, vom Kopf bis zu den Füßen.

Am 02.02.2020 *) war ich bei Léones monatlichem life art process Atelier, das ich seit Herbst sehr zu schätzen gelernt habe. Wir waren durch etliche krankreitsbedingte Ausfälle nur 4 Teilnehmerinnen und beschäftigten uns mit Konstellationen in unserem Körper und Verbindungslinien zwischen den Punkten, die unsere heutige Konstellation bildeten. Interne Verbindungslinien oder an der Oberfläche, Landschaften, die sich in und auf unserem Körper zeigen, abstrakte oder figurative Malerei, Temperatur des Körperteils, Farbe, Musikalität und Rhythmus, Geruch, all das kann in die Konstellation und dem dazugehörigen Tanz einfließen.

Und darum ranken sich Haushalt, Waschen, Einkaufen und so Dinge.

Jetzt lausche ich dem Beethovenschwerpunkt der Folle Journée de Nantes auf arte. Großartige Musik von Ludwig van!

*) Une date palindrome. Au cours de ce siècle, cela s'était déjà produit le 10.02.2001, le 20.02.2002, le 01.02.2010, le 11.02.2011 et 21.02.2012. La prochaine journée palindrome sera le 9 février 2092, tandis que la dernière, avant une pause d’un siècle, sera le 29 décembre 2192. Après cette date, il faudra attendre 3000 (pour être précis le 10.03.3001). Cette fois, cependant, l'anniversaire est encore plus exquis: le 02.02.2020 est un palindrome également pour les conventions anglo-saxonnes (qui utilisent la formule mois / jour / année). Un événement qui ne s'est pas produit depuis le Moyen Âge, à partir du 11.11.1111 (quand, entre autres, la date américaine n'existait pas encore).

Et nous sommes le 33e jour de l’année ... et il en reste 333 !!!

 

 

reichhaltige Zeit

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Rédigé par Jutta

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