Publié le 14 Novembre 2019

Guillaume Kern war im Juli erneut mit seiner Kamera in die Arènes de Lutèce gekommen, und hat Tacuabé nun eine Auswahl von Fotos geschickt. Und ein Video von der Löwin. Das Video hat er in facebook publiziert. " le lion n'est pas mort, lui ! " titelt er.

https://www.facebook.com/100011330625774/videos/1180971838957159/

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 10 Novembre 2019

Am 9. November jährte sich der Fall der Berliner Mauer, was umfangreich kommentiert, reflektiert, gewürdigt, vielleicht auch gefeiert wird, nicht nur in Deutschland sondern in vielen Ländern. Zumal das Ereignis doch weit über die Grenzen Deutschlands hinweg Bedeutung und Auswirkung hat.

Am 9. November wird der Novemberprogrome von 1938 gedacht und gemaht.

Am 11. November ist Waffenstillstandstag von dem 1. Weltkrieg. Ebenfalls dieses Ereignisses wird gedacht, in Paris mit einer Zeremonie unter dem Triumphbogen.

11. November gehen die Kinder mit ihrer Laterne, wenn dort oben die Sterne leuchten, zum Fest des Heiligen Martin.

Ich war heute wieder bei dem Atelier von Léone Cats. Léone, aus Mexiko stammend, Mitglied der von Carlotta Ikeda gegründeten Butoh-Tanz Compagnie Ariadone. Sie bietet ein Mal im Monat ein Atelier an, welches von Anna Halprins Life Art Process, das Körperarbeit, Tanz, Zeichnen und textlichem Festhalten kombiniert, inspiriert ist. Ich mag dieses Atelier sehr, zumal es mich wieder ins Lot bringt und mich mit angenhmer Energie erfüllt.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 9 Novembre 2019

Potsdam und Babelsberg sind mit in verschiedenen Abschnitten der Geschichte beschriebenes Pergamentpapier. Brigitte hatte das Treffen von mir mit Joachim eingefädelt. Joachim und ich haben uns einen Treffpunkt bei der Schnellbahnstation Babelsberg vereinbart, am Ende des Zuges. Wir gingen zunächst ausführlich Frühstücken, ehe wir zu einem Spaziergang zu dem Berliner Mauerweg in Babelsberg, der Villenkolonie in Babelsberg bis nach Potsdam aufmachten.

Grenzstreitigkeiten, die manche veranlassen, ihren Garten wie ursprünglich bis zum Ufer zu nutzen. Nach der Restitution führte der öffentliche Fußweg am Ufer entlang auf diesen Grundstücken. Heute ist zwar die Berliner Mauer weg, aber man steht plötzlich vor einer Mauer am Seeweg und muss auf der Straße oberhalb der Häuser am Ufer gehen.

Blick auf die Glienicker Brücke, wo die US und Sowjetspione ausgetauscht wurden.

Blick auf die ehemalige juridische Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften der DDR sozusagen mit Campus im Park Babelsberg.

Schloss Babelsberg.

Wir hatten einen Besuch im Museum Barberini geplant, wo gerade die Entwicklung von Van Gogh anhand von 27 Stillleben beschrieben wird.

Das Zentrum von Potsdam war 1945 bei einem Luftangriff stark beschädigt worden, und teilweise abgerissen. So auch das Palais Barberini. Es wurde nach den Plänen des Baus aus dem 18. Jahrhundert, der von dem Palazzo Barberini in Rom inspiriert war, wieder aufgebaut und beherbergt seit 2017 das Museum Barberini.

Joachim bot mir an, noch gemeinsam am Abend essen zu gehen. Er hatte einen Tisch für drei bestellt, da ja Brigitte an sich auch da sein wollte. So dinierten wir bei Charlotte vorzüglich zu zweit. Erst nach Mitternacht kam ich in mein Quartier.

 

Am Samstag erkundete ich Hackescher Markt, Alexander Platz, Topographie des Terrors, Martin Gropius. Es war viel Polizei unterwegs wegen entlicher Demonstrationen und wegen des Fußballspiels Hertha BSC gegen Union Berlin, das Union Berlin 1:0 gewann.

Am Abend hatte ich Rendez-vous mit Brigitte, die tatsächlich am Samstag noch nach Berlin gekommen war, und Joachim, zu einem Tanztheater im Radialsystem. Sehr spannender Abend! Auf dem Programm standen UM:LAUT, eine Zusammenarbeit von Hauschka alias Volker Bertelmann am präparierten Piane, und dem Tänzer Edivaldo Ernesto.

Der dann auch länger wurde. Wir kehrten abschließend noch im Gainsbourg am Savignyplatz ein.

Tags darauf erkundete ich die Gegend um den Nordbahnhof, der in der DDR Zeit gesperrt war. Zwischen diesem und der U-Bahnstation Bernauer Straße befindet sich die Gedenkstätte Berliner Mauer. Ebenfalls ein sehr besuchenswerter und aufwühlender Ort.

Ich fuhr noch zu Friedrichstraße, Tränenpalast und ging die Spree entlang bis zum Regierungsviertel und dem Reichstagsgebäude. Ging noch zu dem Denkmal für die ermordeten Juden in Europa, weiter bis Potsdamer Platz.

Ich musste gegen 15h mein Gepäck von dem Hotel abholen und zum Flughafen Tegel fahren, wo der Flieger diesmal pünktlich abhob. Dann war allerdings keine RER B in Roissy, sondern man wurde mit einem Shuttlebus bis Mitry gebracht, von wo die RER in die Stadt fuhr.

 

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Rédigé par Jutta

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