Publié le 10 Octobre 2021

Gestern hatte ich ausnahmsweise in Nanterre Singkurs, weil ich Mittwoch mit Tacuabé Probe hatte. Ich war etwas früher dran und konnte so an dem sonnigen Nachmittag bis an die Seine spazieren und kreuzte den Radweg, an dem ich schon mehrfach entlang gefahren bin.

Auf der Rückfahrt nach Paris habe ich spontan beschlossen, die Ausstellung von Anne, Olivier und einer dritten Künstlerin in der Galerie AAB zu besichtigen. Als ich in Belleville ankam, war Anne leider schon weg. So plauderte ich mit Olivier, er ist Schweizer und stellt schon mehrfach gemeinsam mit Anne aus. Seine Freundin kam mit Bekannten, so machte ich mich auf den Weg in den Parc de Belleville, wo ich von der Terrasse aus den Sonnenuntergang gut sehen konnte. Ich kehrte in Belleville auf ein Bier ein, ehe ich wieder in den 17. Arrondissement fuhr.

Heute hatte ich am Vormittag Einkäufe erledigt und Wäsche gewaschen. Am Nachmittag bin ich mit dem RER A nach Chatou-Croissy. Ich spazierte kurz auf die Île des Impressionnistes, die mich aber gar nicht so sehr beeindruckt hat.

Zurück nach Chatou ging ich entlang der Seine nach Carrières-sur-Seine bis Bezons. Die Uferstraße war noch dazu für Fahrzeuge gesperrt. Ich kam an der Schleuse von Chatou vorbei, wo ein Fußball im Strudel immer wieder mit einem Sprung in die Luft aufschwamm und dann wieder hinuntergezogen wurde, und an der Titanic vorbei, und natürlich an anderen Schiffen, Booten und Peniches. Es gibt zum Teil Terrassenflächen am Seineufer, auf denen die Leute gerne sitzen oder picknicken und die Oktobersonnenstrahlen genießen. Es war ein schöner Spaziergang. Die Rückfahrt mit der Tram nach La Défense war zuerst ganz reibungslos. Dort nahm ich nach ein wenig hin und her Métro 1, die auf der Strecke wegen einer technischen Panne anhielt und minutenlang stillstand. Ich stieg bei der nächsten Station aus und ging zu Fuß weiter, falls die Panne doch noch nicht ganz behoben sein sollte... Ich gönnte mir noch einen Espresso, ehe ich hungrig nach Hause gegangen war. Nach der Stärkung hatte ich sogar wieder Elan für ein bisschen Hausarbeit.

Ich würde gerne weiter die Seineschlingen erkunden, Richtung Vexin. Mal sehen, wann ich das plane.

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 6 Octobre 2021

Chapô hat Flyer fuer den Auftritt von Tacuabé beim Festival en Chair et en Son gemacht. Weil ihr das offizielle Sujet in ungenuegender Aufloesung nicht gefallen hat, hat sie den Tacuabé Spezial-Flyer gemacht. Find ich gut. Mit einem Foto von unserer Residence in Etoile sur Rhône. Hoffentlich kann mein Ruecken entzuecken :-)

 

 

 

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 5 Octobre 2021

das Konzert in der Kirche Sainte Elisabeth de l'Hongrie mit Instrumenten, deren Existenz ich bisher eher ignoriert habe, wie Karlax, Calliphone, Meta-Instrument Nr. 4, haben mich doch zuerst etwas in Verwunderung gesetzt. Sie waren mitunter in Begleitung der Kirchenorgel. Eine interessante Mischung, die ich nach dem ersten Überraschungseffekt sehr spannend fand. Die digitalen Partituren bestaunte ich, ohne diese entziffern zu könnnen. Warum waren Ghislaine, Chapô und ich dort? Laurence Bouckaert nahm an dem Konzert teil, und sie ist die Komponistin, mit der Tacuabé an dem Festival "en chair et en son" teilnehmen wird.

Etwas mehr als 20 Minuten, und schon war die erste Aufführung vorbei. Weitere folgten an diesem Abend, aber da war ich schon beim Treffen mit Manfred, das uns mit Stativ und Fotoapparat, zu einem Streifzug bis zu Château d'Eau führte. Leider war das Wetter eher feucht, und ich habe keinen Aufsatz, der das Objektiv etwas schützt. Aber es hat mir super viel Spaß gemacht.

Sonntag war ich zuerst eher häuslich, eine Doku über Christoph Waltz am Vormittag, am Nachmittag ging ich in ein echtes Kino, um mir "Drive my car" von Ryusuke Hamaguchi anzusehen. War ganz gut, wenngleich ich anmerken muss, dass ein erster Kinobesuch nach Monaten und dann gleich mit einem 179 Minuten langen Film mich gegen Ende doch auf meinem Klappstuhlplatz in der ersten Reihe auf die Probe gestellt hat. Ich harrte aus bis zum Ende. Um anschließend den in golden-sonniges Licht getauchte Arc de Triomphe wrapped noch einmal zu würdigen, ohne diesen fotografisch festzuhalten.

Montag war er dann schon halb ausgepackt, was auch spannend anzusehen war.

Heute hätte ich mittags zu meiner Kiné fahren sollen, allerdings wurde da die Métro gesperrt und wir wurden zum Ausgang der Station gebeten. Der Grund entzieht sich meiner Kenntnis. Wegen der für heute angekündigten Streiks? Vielleicht lese ich morgen darüber.

 

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Rédigé par Jutta

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