Appolonia

Publié le 20 Avril 2009




Appolonia - what de f... is Appolonia??
Der Mythos Griechenland erhellt sich für alle Nicht-LeserInnen am allerbesten in der Bildersprache.

Wenn Ausländerinnen sich aus dem Ausland ins Ausland begeben dann beginnt die Reise am besten ganz heimatlich - zum Eingewöhnen - zB mit griechischen Frankfurtern (welche, wenn man Gaumenzeuginnen glauben darf den französischen Herta und Knacki-Würsteln in ihre Ekelhaftigkeit um nichts nachstehen)

Damit man sich dann noch ein wenig sicherer fühlt in der Fremde - ist ein Lokalaugenschein bei der Botschaft absolut unabdingbar (vor Neid könnte man erblassen, wenn man sieht wie schön, ordentlich, sauber und neu andere Botschaftsgebäude sein können)...

Um dann die fremde Stadt Athen kennen zu lernen - bietet sich eine Open Tour an, die alles offen lässt was es zu sehen gäbe, wenn man off hoppen täte und im Gebüsch und Dickicht nach Steinresten suchen würde...

Zum Glück gibt es aber die Akropolis, die seit Jahrtausenden den Überblick bewahrt und auch gewährt...



Sobald die Ausländerin sich dann eingelebt hat (und die Frankfurter verdaut sind) windet sie sich (teils würgend) vorbei an den katholisch nach- aber othodox vorösterlichen Lämmern in der Fleischhalle

um dann endlich zum Eigentlichen Griechenlands durchzudringen: den Kalamares...





... und dem Retsina... mhhhhhh

Besonders schön, dass die Vorsaison nicht nur in Athen die Touristenbusse (s.o.) und in der Ägäis die Fähren entleert sondern auch die beliebten griechischen Inseln in ungeahnter Weise  - hier: Mykonos...

leere Gassen
 leere Lokale,
 leere Strände,
Küsse ins Leere...


Ohne Trubel und Gedrängel kann man sich auf die Suche nach Appolonia machen (kann uns bitte jemand verraten was das ist - außer auf der lokalen Touristen-Karte haben wir nichts gefunden obwohl sich der Gott des Lichts ja grade im Frühling zeigt... sagt der Mythos ..)

ist das Appolonia????

Mythos ist jedenfalls der Griechen Bier...

Während man sich in Athen der U-Bahn der neuen olympischen Tramway und des Open-Tour-Hop-never-off bedient ist das Fortbewegungsmittel Nummer 1 auf der griechischen Trauminsel auf jeden Fall ein Insekt:
wobei die Auswahl so groß ist, dass die Entscheidung schwer fällt...

doch auch hier Vorsaison - nicht jede Gelse ist anzuzapfen...

auch wenn sie noch so praktisch ist

doch dann kam SIE - Susi die blutrünstige (mmmiiiimiiiiiimiiiiii)

ähm... Suuuusiiiii.... sei kein Schaf - rauf mit dir auf den Berg...

Erwähnenswert ist die unvergleichbare Gastfreundschaft (um nicht zu sagen Service-Orientiertheit) der Griechen - also ein absoluter Kontrapunkt zu Frankreich möcht man fast sagen) - und das lag wohl nicht nur an der Vorsaison, denn ruckzuck wandelte sich die leere in eine volle Stadt - nämlich ab Karfreitag ... oh oh oh Ostern...
Freitag abend wird das Osterfest mit Bomben und Granaten (also mit Kerzen und Feuerwerkskörper) und jeder Menge Prozessionen eingeläutet (die orthodoxen Glocken fliegen nicht nach Konstantinopel, warum??)

und mit Kyrie Eleison wandelt man zum Osterfeuer...

Wenn sich dann aber nicht nur die Gassen mit Prozessierenden füllen, sondern auch der Hotel-Pool mit sonnenbebrillten GriechInnen ....


ist es Zeit abzureisen... und dann daheim weiter zu träumen vom "Griechischen Wein"...


Rédigé par Michi

Publié dans #parisplages

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