Le sud - le soleil
Publié le 11 Septembre 2008
Zuallererst muss ich natürlich mal den BEWEIS antreten (siehe Vorbericht zur Provinz) - auch wenn das technisch noch nicht gaaanz einwandfrei hinhaut:
Die "goldene Krücke" kriegt übrigens nicht mal der Herr Wick - dafür ein Herwig special:


Unsere Reise begann in der päpstlichen Stadt (und morgen kommt der Benedikt nach Paris) auf der Pferderennbahn:

und bei rauschenden Südparties...

Avignon hat uns nicht nur aufgrund des hervorragenden Campingplatzes begeistert sondern auch wegen seiner Nähe zu den Ardeche - eine wahrlich faszinierende Fluss-Schluchtenlandschaft, die man als fußmarodes Krüppel am allerbesten flach sitzend im Kanu erobert (geht aber bei ca 5 Std rudern auch bei flussabwärts ganz schön in die Ärmel und verursacht Verbrennungen 2. Grades auf diversen Körperpartien, die ansonsten eher der USV als dem UV ausgesetzt sind)


Ein nicht zu vergessendes Highlight in der Landschaft stellt natürlich, neben der Brücke von Avignon auch der Pont du Gard da - seht selbst welche besser ist:


Obwohl mir das Laufen (wie die Deutschen sagen und die sind ja überall)
zunehmend besser gelang, wäre ich den Stieren der Camargue wohl nicht so elegant entronnen wie die Buben (Jungs) in der (ja die Römer haben viel gebaut dort unten) Arena von Arles:


Dafür waren die Flamingos, Pferdchen, Reisfelder und Salzlaken und vor allem die breiten Sandstrände der Camargue umso erholsamer (hätte man einen Sonnenschirm gehabt auch noch ein wenig schattiger - siehe Verbrennungen 2. Grades und sich nicht des Zelts und der Wanderstöcke zum Sonnensegeln bedienen müssen)

Weiter gings in die Berge - die Alpilles - Minialperl also - aber optisch wirklich beeindruckend. Mein Knie bereits ausflugsfreudig wurde allerdings durch aufgrund von Brandgefahr gesperrte Wanderwege in Ruhelage gehalten und so konnte auch Jutta den Mont Blanc nur von der Ferne sehen (ich war übrigens froh beim Bergsteigerunglück NICHT im Konsulat gewesen zu sein, obwohl so eine Dienstreise nach Charmonix...)

Ein wirkliches Highlight war die Cathedrale des Images bei Les-Baux-de-Provence, wo alljährlich in einem alten Bauxitabbau (jaja der Bergbau war allgegenwärtig) Light&Soundshows geboten werden: Motto heuer - Van Gogh, der da unten ja fast jede noch lebende Sonnenblume abgepinselt und dafür ein Ohr hinterlassen hat und omnipräsent ist.

Überhaupt trifft man in der Provence an allen Ecken und Enden auf berühmte Persönlichkeiten:
So hat Marquis de Sade nicht nur in Saint-RemydeProvence seine spuren hinterlassen, sondern in Lacoste (kein einziger T-Shirt-Shop dort - was für eine Vermarktungslücke) auch eines seiner Lustschlösser gehabt:


Auch wenn Lacoste ein klitzekleiner Ort ist, so kann man den Weg aufgrund der ausreichend guten Beschilderung nicht versäumen:


Einzigartig war natürlich auch der Lubéron - danke für den Tipp Ulli!... wo wir zentral in Apt unser Zelt aufschlugen um die Gegend (zB Roussillon) per Ausflug mit unserem wüstentauglichen Mietauto zu erkunden


Zu guter Letzt ließen wir uns beim Lac Saint Croix nocheinmal von einer faszinierenden Schlucht - den Gorges du Verdon (angeblich die größte Schlucht Europas) und der dazugehörigen Gebirgslandschaft verzaubern (ohne Stromschnellen war uns das Kanu-Abenteuer aber dann doch zu ungewagt ;-) Der Auf- und Abstieg zur Notre-Dame-Kapelle in Moustiere war für meine Knie- und mittlerweile auch Hüftgelenke schon eine Tour für sich

Letztendlich haben Provence, Sonnenschein, gute Luft, Ruhe und Erholung Jutta und mir gut getan und sogar das Knie hat sich wieder einigermaßen beruhigt (trotz Mehrbelastung aufgrund des ausgezeichneten Essens - hach!!)..
Über Nizza kurz nach Berlin gehuscht - sahen wir schon am ersten Abend der Deutschen Vorstellung von einer heilsamen Therapie (nun ja das Französische ist mir lieber)

Und auch wenn Würstl zu meinen Leidenschaften gehören, sind wirt der provencalischen Tomate durchaus angetan, welche im Süden Frankreichs in herrlichsten Formen und Farben und mit WIRKLICHEM Geschmack vorkommen.
Jutta liebt auch die französische Form Kaffee zu sich zu nehmen (in Deutschland nenne die sowas Müslischüssel)

In Berlin machten wir nur kurz Zwischenstopp um dann in das berühmte Großräschen (in der Lausitz siehe www.iba-see.de) zur Tagebau-Party zu fahren.

Da uns nun das Tagewerk wieder hat - schaff ich es nicht, den zahlreichen, neugierigen TeilnehmerInnen des Reiserouten-Quiz die genauen Koordinaten durchzugeben.
Nette Bilder und werbetaugliche Ansichten finden Interessierte aber auf jeden Fall in der FOTO-GALERIE

Die "goldene Krücke" kriegt übrigens nicht mal der Herr Wick - dafür ein Herwig special:


Unsere Reise begann in der päpstlichen Stadt (und morgen kommt der Benedikt nach Paris) auf der Pferderennbahn:

und bei rauschenden Südparties...

Avignon hat uns nicht nur aufgrund des hervorragenden Campingplatzes begeistert sondern auch wegen seiner Nähe zu den Ardeche - eine wahrlich faszinierende Fluss-Schluchtenlandschaft, die man als fußmarodes Krüppel am allerbesten flach sitzend im Kanu erobert (geht aber bei ca 5 Std rudern auch bei flussabwärts ganz schön in die Ärmel und verursacht Verbrennungen 2. Grades auf diversen Körperpartien, die ansonsten eher der USV als dem UV ausgesetzt sind)


Ein nicht zu vergessendes Highlight in der Landschaft stellt natürlich, neben der Brücke von Avignon auch der Pont du Gard da - seht selbst welche besser ist:


Obwohl mir das Laufen (wie die Deutschen sagen und die sind ja überall)
zunehmend besser gelang, wäre ich den Stieren der Camargue wohl nicht so elegant entronnen wie die Buben (Jungs) in der (ja die Römer haben viel gebaut dort unten) Arena von Arles:

Dafür waren die Flamingos, Pferdchen, Reisfelder und Salzlaken und vor allem die breiten Sandstrände der Camargue umso erholsamer (hätte man einen Sonnenschirm gehabt auch noch ein wenig schattiger - siehe Verbrennungen 2. Grades und sich nicht des Zelts und der Wanderstöcke zum Sonnensegeln bedienen müssen)

Weiter gings in die Berge - die Alpilles - Minialperl also - aber optisch wirklich beeindruckend. Mein Knie bereits ausflugsfreudig wurde allerdings durch aufgrund von Brandgefahr gesperrte Wanderwege in Ruhelage gehalten und so konnte auch Jutta den Mont Blanc nur von der Ferne sehen (ich war übrigens froh beim Bergsteigerunglück NICHT im Konsulat gewesen zu sein, obwohl so eine Dienstreise nach Charmonix...)

Ein wirkliches Highlight war die Cathedrale des Images bei Les-Baux-de-Provence, wo alljährlich in einem alten Bauxitabbau (jaja der Bergbau war allgegenwärtig) Light&Soundshows geboten werden: Motto heuer - Van Gogh, der da unten ja fast jede noch lebende Sonnenblume abgepinselt und dafür ein Ohr hinterlassen hat und omnipräsent ist.

Überhaupt trifft man in der Provence an allen Ecken und Enden auf berühmte Persönlichkeiten:
So hat Marquis de Sade nicht nur in Saint-RemydeProvence seine spuren hinterlassen, sondern in Lacoste (kein einziger T-Shirt-Shop dort - was für eine Vermarktungslücke) auch eines seiner Lustschlösser gehabt:


Auch wenn Lacoste ein klitzekleiner Ort ist, so kann man den Weg aufgrund der ausreichend guten Beschilderung nicht versäumen:


Einzigartig war natürlich auch der Lubéron - danke für den Tipp Ulli!... wo wir zentral in Apt unser Zelt aufschlugen um die Gegend (zB Roussillon) per Ausflug mit unserem wüstentauglichen Mietauto zu erkunden


Zu guter Letzt ließen wir uns beim Lac Saint Croix nocheinmal von einer faszinierenden Schlucht - den Gorges du Verdon (angeblich die größte Schlucht Europas) und der dazugehörigen Gebirgslandschaft verzaubern (ohne Stromschnellen war uns das Kanu-Abenteuer aber dann doch zu ungewagt ;-) Der Auf- und Abstieg zur Notre-Dame-Kapelle in Moustiere war für meine Knie- und mittlerweile auch Hüftgelenke schon eine Tour für sich

Letztendlich haben Provence, Sonnenschein, gute Luft, Ruhe und Erholung Jutta und mir gut getan und sogar das Knie hat sich wieder einigermaßen beruhigt (trotz Mehrbelastung aufgrund des ausgezeichneten Essens - hach!!)..
Über Nizza kurz nach Berlin gehuscht - sahen wir schon am ersten Abend der Deutschen Vorstellung von einer heilsamen Therapie (nun ja das Französische ist mir lieber)

Und auch wenn Würstl zu meinen Leidenschaften gehören, sind wirt der provencalischen Tomate durchaus angetan, welche im Süden Frankreichs in herrlichsten Formen und Farben und mit WIRKLICHEM Geschmack vorkommen.
Jutta liebt auch die französische Form Kaffee zu sich zu nehmen (in Deutschland nenne die sowas Müslischüssel)
In Berlin machten wir nur kurz Zwischenstopp um dann in das berühmte Großräschen (in der Lausitz siehe www.iba-see.de) zur Tagebau-Party zu fahren.

Da uns nun das Tagewerk wieder hat - schaff ich es nicht, den zahlreichen, neugierigen TeilnehmerInnen des Reiserouten-Quiz die genauen Koordinaten durchzugeben.
Nette Bilder und werbetaugliche Ansichten finden Interessierte aber auf jeden Fall in der FOTO-GALERIE
