Publié le 23 Juin 2012
Im Laufe einer Serie von Workshops angeboten von Fabienne Menjucq rund um die Themen "das Objekt", "die Stimme", "die Stadt" und "Yin Yoga" erforschten die Teilnehmerinnen neue Aspekte und Zugänge zu ihrem tiefsten Inneren. Diese Reise fand Ende und Ausdruck am 16.6.2012 in den sehr individuellen und persönlichen Solos von Sabrina Benhamouche, Ainhoa Aranzabal, Florence Basso, Jutta Mayer, Jennyfer Moret, Sabine Röscher, Bettina Salzmann, Alisson Sinard, Damien Visery.
Jede und jeder hatte den groben Rahmen der Darbietung überlegt: verwende ich ein Objekt? setze ich meine Stimme ein? wie und wo beginne ich mein Solo? wie endet es? wähle ich Musik, wenn ja welche? was ziehe ich an? welchen Titel wähle ich für mein Solo?
Innerhalb dieser Überlegungen war Platz für die improvisierten Solos.
Ein wunderbarer Abend - die Solos meiner Tanzfreunde waren ein Genuss. Zu der über die Monate enstandenen Vertrautheit und Bekanntheit mischten sich unerwartete neue Aspekte, Bewegungselemente. Welch Kreativität! Ich habe jedes Solo mit Spannung und Begeisterung angesehen.
Einleitende Worte von Fabienne. Bettina ist im Hintergrund schon bereit für ihr Solo.
Ausklang des Abends im Pause Café mit Sabine, Ainhoa, Sabrina, Fabienne, Nancy, Damien und Uli
v r n l: Sabrina, Ainhoa, Sabine, Jutta
Nancy, Ainhoa, Damien
Sabrina, Fabienne, Damien
PS: Hier die Antworten zu meinem Solo:
verwende ich ein Objekt? Nein.
setze ich meine Stimme ein? Ja. ich leitete mein Solo mit einem selbst geschriebenen Text ein:
je suis un collage de mon passé
je regarde en arrière
et garde tout en moi pour le présent
parfois je touche au futur
pour revenir au présent
je suis un collage de mon passé
dans le présent
wie und wo beginne ich mein Solo? an der linken hinteren Ecke der Bühne, den Rücken schräg zum Publikum gewandt. Zu Beginn keine Musik. Die setzt erst nach dem Text ein.
wie endet es? ich bleibe auf der Bühne in einer Position auf dem Boden enden sollen. So die Theorie. Ein Hoppala mit der Musik führte dazu, dass ich mein Solo nicht ganz zu Ende gezeigt habe und also stehend, den Oberkörper spiralig gedreht, endete. Das Unerwartete ist Bestandteil und Lebenselixir der Improvisation. Ich gebe zu, im ersten Moment war ich allerdings maßlos enttäuscht und frustriert. Auf der Bühne stehen, auf das Wieder Einsetzen der Musik wartend, bloß da kommt nichts, ist nicht angenehm.
wähle ich Musik, wenn ja welche? CD: Selected Signs I The Anthologie - The Essential is no longer visible. Track 3 - Musiker: Misha Alperin, Tore Brunborg, Terje Gewelt, Jon Christensen.
was ziehe ich an? schwarze Hose. Schwarzes ärmelloses Oberteil mit Fransen auf der Vorderseite. Das Oberteil hat mich einst auf dem Regenbogenball geziert...
welchen Titel wähle ich für mein Solo? (Past) Present