14 décembre 2012 5 14 /12 /décembre /2012 20:44

Ein Blogfragment von September 2012. Ich werde es nicht ausfeilen und ergänzen. Könnte ohnehin nur unzulänglich in Worte fassen, was Zeit und für mich die im spanischen Baskenland verbrachte Zeit bedeuten.

 

 

Egal wie genau die Zeitnehmung ist, die die 24 Stunden eines Tages in genau gleiche Teil gliedert, in exaktem Takt bis ins Kleinste weiter gleichförmig heruntergebrochen, sie hat wenig gemein mit der Wahrnehmung von Zeit. In Vorfreude auf ein bestimmtes Ereignis, erscheint die Zeit bis dahin oft zu schleichen. Ist der Zeitpunkt da, scheint ein Beschleuniger anzuspringen, der die Zeit verfliegen lässt. Die Zeit, mit Freunden verbracht, in angenehmer Atmosphäre, auf Urlaub verfliegt, man merkt oft nicht einmal, dass sie vorrückt. Wie langatmig können sich da ungeliebtere Beschäftigungen anfühlen, die man viel lieber schon hinter sich hätte.

Richard Serra’s The Matter of Time macht die subjektive Zeitwahrnehmung zum Gegenstand, ergänzt sie um Raumwarnehmung und subjektives Erobern von Raum.

Ich betrat den Raum, der zur Gänze den lybyrinthähnlichen Stahlelementen gewidmet ist, ohne diese zu betreten. Ich begann meine Wanderung wie durch eine Galerie. Bis mich von einem unerklärlichen Sog erfasst die Stahlelemente durchwanderte. Die Länge von Hin- und Rückweg unterschiedlich wahrnehmend, manch Passagen beschleunigend passierend – zu düster, beklemmend – schnell durch, Gefühl, nicht und nicht ans Ziel kommend, frustriert von abrupten und gezwungenen Richtungswechseln, obwohl sich schon dort wähnend, und dann Befreiung und Erleichterung beim Ankommen im Inneren. Ab und an begibt sich der Körper in leichte Schräglage, den geneigten Wänden, angepasst. Manchmal verliert man beinahe das Gleichgewicht, weil übliche Orientierungspunkte nicht vorhanden sind. Das wirft den Körper gleich mal aus der Bahn.

David Hockney, „A Bigger Picture“ ebenfalls im Guggenheim Bilbao ausgestellt, als ich im August dort war, zeigt auf seine Art und Weise Zeit- und Raumveränderung: Videos derselben Wegstrecken, zu verschiedenen Jahreszeiten zurückgelegt. Eine Landschaft mit mehreren Kameras gefilmt, verschiedene Perspektiven mischend,  und wieder zu einem Ganzen zusammengesetzt.

Collagen von Landschaften – Grand Canyon, Valley, Pearblossom Highway http://davidhockney.online.fr/pearblossom.htm

http://davidhockney.online.fr/abiggergrand.htm

http://www.hockneypictures.com/home.php

http://www.telegraph.co.uk/culture/art/art-features/8066839/David-Hockneys-iPad-art.html

http://www.hockneypictures.com/iphone_pages/iphone_etcetera-01.php

Fleurs Fraîches at the Fondation Pierre Bergé - Yves Saint Laurent, Paris (Oct 21 to Jan 30).

The title comes from one of Hockney’s favourite sayings from the first half of last year. “I draw flowers every day on my iPhone,” he told me then, “and send them to my friends, so they get fresh flowers every morning. And my flowers last. Not only can I draw them as if in a little sketchbook, I can also then send them to 15 or 20 people who then get them that morning when they wake up.”

 

http://hockney.guggenheim-bilbao.es/en/exhibitions/a-bigger-picture/

 

 

http://www.guggenheim-bilbao.es/en/exhibitions/

 

Partager cet article

Repost 0
Published by Jutta - dans parisplages
commenter cet article

commentaires