14 septembre 2011 3 14 /09 /septembre /2011 21:11

Zwischen Kunstwerken aus byzantinischer Zeit bis zeitgenössischer Kunst in der Biennale. Zwischen Lido, Venedig, Insel San Giorgio, Murano. Die nicht ganz 5 Tage waren so reich an Eindrücken, die sich kaum in Worte fassen lassen. Und auch nicht in Fotos.

Künstlern wie Tintoretto ist es gelungen, damals wie heute den Menschen Geschichten zu erzählen, die in der Wahl der Szenen so unglaublich vielfältig sind und dabei klar vermitteln, worum es geht. Aber in ihrer Gesamtheit führen sie einen Menschen des 21. Jahrhunderts, der an Bilderflut gewöhnt sein sollte, an die Grenzen des Fassbaren! Stunden und Tage könnte man etwa in La Scuola Grande di San Rocco verbringen, und immer neue Details und Facetten würden zum Vorschein treten.

Von den Deckenfresken in San Pantalon, über die Kunstwerke in der Kapelle in San Pantalon, zu Basilika Santi Giovannie et Paolo, zu Santa Maria dei Miracoli, Santa Maria e Donato, Palazzo Ducale, Palazzo Grassi und und und ... ganz zu schweigen.

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Und auch hier habe ich das Tanzen nicht lassen können. Eines Abends auf dem Weg zum Vaporetto Richtung Lido, wo ich bei Rachele und Stefano wohnte, überquerte ich Piazza San Marco. Und die Orchester bei den Cafés spielten Musik, die mich zu einer kleinen Improvisation unter dem Sternenhimmel animierte. Das war einfach zu genial!

Und genial war auch, dass Gaby und Christoph ebenalls ein Wochenende in Venedig verbrachten. Wenn wir uns schon weder in Wien noch in Paris treffen - Venedig macht es möglich.

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Große, weitläufige PlätzeDSC00650enge Kanäle und Gassen. Und die in Venedig typische Rauchfangform.

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Lido

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auch Lido

 

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Malamocco (Lido), einer der ältesten Teile Venedigs.

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Ebenfalls in Malamocco. Anschauliches Beispiel der in der Baukunst einst üblichen Steinverbindung mit Metallstücken.

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Rachele, Stefano, Eva und Lucca.

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Aperol Spritz

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Markus Schinwald im österreischischen Pavillon. Sehr gelungener Beitrag!

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Der Venezianische Pavillon.

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Die Baumgruppe im nordischen Pavillon (Schweden, Norwegen)

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Mona - Lisa

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Die Kriegsmaschinerie in Bewegung halten. Ein amerikanischer Beitrag.

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Tarnanzüge mit Blumenmotiv. Starke Bilder und Mahnung an den Betrachter sehr genau hinzusehen. Denn was als idyllische Blumenwiese erschien, diente als Tarnung für Soldaten und Waffen.

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"Wird es das letzte Mal sein?" fragten die Stühle in verschiedenen Sprachen, wenn man darauf Platz nahm. Anhand einer so banalen Bewegung wie sich setzen die Vergänglichkeit und das Unwiederbringliche, die Bedeutung des aktuellen Moments darzustellen ging mir so unter die Haut, dass mir die Tränen heruntergelaufen sind.

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La Scuola Grande di San Marco

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Der Colleone auf dem Campo San Giovanni e Paolo ist mir aus dem Geschichtsunterricht noch sehr gut in Erinnerung. Frau Geschichtsprofessor Aschenbrenner hat diese Reiterstatue mit einer etwas romantischen verglichen. Zweck der Übung: vermitteln, wie authentisch die eine Statue wirkt - nämlich die des Colleone. Während der andere - Zitat "ausschaut ois tät er Engerl suachn." Musste am Fuß des Colleone herzhaft lachen, als mir diese Anekdote wieder einfiel.

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San Giovanni e Paolo

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Die Friedhofsinsel von Venedig.

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Georgina - die Drachentöterin.

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Anish Kapoors "Ascencion" zu Gast in San Giorgio Maggiore

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Biennale - Teil II - diesmal Arsenale.

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DSC00628 Flügellöwen à la Markus begeeistern Fans von Flügelträgern - siehe Blog "Anges".

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Bodenmosaik - Santa Maria e Donato - Insel Murano

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In Murano darf die Glaskunst nicht fehlen.

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Punta della Dogana, beherbergt seit 2009 ein Museum zeitgenössischer Kunst; Im Hintergrund die Insel Giudecca.

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Was für den Touristen den Charme Venedigs ausmacht ...

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... erweist sich im Alltagsleben als mitunter nicht so praktisch. Erschwerter Brückenschlag. Zum Seufzen...

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Werbeeinschaltung - ehemals Seufzerbrücke.

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Gondoliere sucht Kundschaft.

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O partigiano porta mi via

 

 

  Urlaubslektüre: Thomas Mann: La Mort à Venise (Der Tod in Venedig)

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Published by Jutta - dans parisplages
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commentaires

michi 15/09/2011 15:58



la vita e bella ... fein dass du noch rasch deine reiseeindrücke so wunderbar zusammenfassen konntest bevor es - ciao bella - erneut ins italienische geht...