15 juillet 2007 7 15 /07 /juillet /2007 20:49

Während die "Henderl" und dürren Radler sich derzeit im Rahmen der Tour de France grad in den französischen Alpen herumtreiben und in die Pedale treten haben wir es heute endlich geschafft unsere Fahrräder aus dem Keller zu transportieren, ein wenig abzustauben und mit Luft zu versehen und haben den endlich, endlich, endlich sommerlich heiss-schönen Tag dazu genützt unsere private Tour de l'Île de France in Wettkampftempo abzustrampeln....

Wirklich rein zufällig ergab sich, dass just heute das große VELIB Projekt in Paris gestartet hat und wir uns das Fahrradputzen sparen hätten können, denn seit heute gibts an jedem Eck (d.h. an mehr Ecken als in Wien) VELIB-Fahrräder zum an sich recht unkomplizierten Ausborgen

Unsere Tour führte uns dem Canal de l'Ourcq, der ja als Canal Saint Martin quasi vor unserer Haustür beginnt, durch bislang unbekannte Vorstadtgegenden (joggend sind wir noch nie über Bobigny hinausgekommen). Immer dem Kanal entlang gibt es ein ausgebautes Radwegenetz (getrennt von den FußgängerInnen) und auch wenn's anfangs etwas industriell ist, kommt man später zu sehr beschaulichen Spots - es werden sogar Bootsfahrten angeboten (sozusagen sehr beschauliches Canyoning..)

Nach einer kurzen Rast in einem Kleinod von einem Park - ein ehemaliges Schwarzpulver-Fabrikations-Gelände - Parc Forestiére de Sevran haben wir sogar noch einen Abstecher nach Aulnay-sous-Bois gewagt. Aulnay-sous-Bois ist einer der Orte der bei den Unruhen im Sommer 2005 eine bedeutende Rolle gespielt hat - der Ort ist allerdings mit 4 (!!!) Fleuris ausgezeichnet (ein Bewertungssystem für schöne Orte in Frankreich) und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die Wohnblocks sind offenbar weit weg, der Ort hat trotzdem wenig Charakter wenngleich ein paar villenartige alte Häuser ein wenig an die industrielle Primetime im südlichen Niederösterreich erinnern.

Ein beschaulicher Sonntag geht somit zu Ende und es ist Zeit für's Bett (immerhin hab ich heute auch gebügelt und zwei (!!) Blog-Einträge geschrieben.

P.S. Jutta sorgt sich ein wenig um unsere sportliche Zukunft...
Gestern waren wir Federball-Spielen am Boulevard Richard Leonoir - und ich hab mir gleich mal den Knöchel verstaucht ... heute beim Radausflug hab ich mich in einer gekonnten Hechtrolle vom Rad gestürzt um eine Kollision mit einem dummen Kind zu vermeiden ... (ich hätt auch einfach stürzen können, aber man lernt ja schon im Motorrad-Kurs "immer WEG von der Maschin..") - dem Knöchel geht's übrigens schon wieder besser und jetzt sind sowieso wieder 5 Tage Bürosesseldrehen angesagt.

 

 

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Published by Michi - dans parisplages
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