8 décembre 2009 2 08 /12 /décembre /2009 23:13


Auch wenn es nicht so aussieht, ihr könnt mir glauben, es hat absolut nicht weh getan! Aus verschiedenen Ecken Europas sind die TrösterInnen angereist, um mich den schweren Schritt des Wechsels von vermeintlicher Jugend zu hohem, würdigem Alter schmerzlos vergessen zu lassen... (ich kann mich bitte noch an alles erinnern und hab Beweise!).

TAG 1

Begonnen hat alles mit einer kleinen Aufwärmrunde am Donnerstag Abend - bescheiden und intim in kleinem Rahmen - schließlich wurde Freitag ja auch gearbeitet... (schlecht war uns trotzdem)


TAG 2

Schon am zweiten Tag bin ich  dann "auf den Hund gekommen". Cody hat mich freundlich winselnd und wedelnd beim Nachhausekommen willkommen geheißen...


... und Silvia und mir die laaaange Wartezeit bis zur Party Nr 2 mit Gassigehen versüßt. Cody's Chauffeuerinnen aus Madrid tauchten in der Pariser Hotelunterwelt unter und wurden erst später gesehen.

Der Vienna-Nacht-Express spülte schließlich gegen Mitternacht die Feten-Einpeitscherinnen Ela und Gaby an unseren Tisch (von dem wir dann bis Dienstag kaum mehr aufgestanden sind)...

(dass Silvia noch immer das gleiche T-Shirt trägt ist, bis ich es jetzt erwähnt habe, nur Gaby aufgefallen)

TAG 3

Ein "Feier"-Tag muss mit einem ordentlichen Austern-Frühstück begangen werden...

Die Vorbereitungsarbeiten für das große Fest hielten sich für mich in Grenzen - einmal die magische Geburtstagsglocke geklingelt und meine Lakaiinnen - insbesondere die Oberlakaiin aus Obersulz - hüpften und machten - ein Umstand an den man sich im Alter/Alltag durchaus gewöhnen könnte!


Gegen 17 Uhr, als alles noch friedlich und ruhig ist ...

... schlafen wir schon fast ein. Doch schon um 18 Uhr reißen uns die ersten Partygäste aus Wien, Paris und Madrid aus den Träumen von einem langen ruhigen Wochenende...



Der Hunger ist groß (der Durst gestillt) und der Liptauer verlockend, das Gulasch bereit, doch keiner der französischen Gäste lässt sich pünktlich blicken. Als dann um 19:30 Uhr noch immer niemand an der Tür klopfte (zum Glück die Nachbarn auch nicht um 5 Uhr früh!) lautete der Lockruf "Mir ham an Hunger - Auzapft is!" und die Gulaschkanone wurde angeworfen..


Und damit der Abend auch gewohnt stilvoll verläuft hat Silvia mir auch rechtzeitig noch das "kleine Schwarze" übergeworfen (nein, das ist nicht mein Alter und auch nichts Unanständiges..)


Schön langsam versammelt sich die Runde und wächst und wird immer größer...

bis der Salon fast aus allen Nähten platzt..

die Luft wird immer dicker...

Spanien gerät ins Abseits...

... Nichtraucherinnen denken an den Sprung aus dem Fenster..


Das bereits gesättigte Volk urstämmiger ÖsterreicherInnen ist fasziniert von der französischen Sitte erst mal den Aperitif bei Geplauder und Small-Talk zu sich zu nehmen - stundenlang!
Das französische oder französisierte Volk wiederrum fasst es nicht, dass in unmanierlicher Weise partiell bereits gespeist wurde und dem Gulasch keine Vorspeise voranging und keine Nachspeise hintanfolgte (die Schoko war ja längst von den Ösis verzehrt) - dafür wurden dann nach der Hauptspeise noch Würstel kredenzt... unglaublich!

(Lakaiinnen bei der Arbeit)

Als alle ihr Süppchen, Würsterl und ihren Kaffee hatten, ging es endlich ans "Eingemachte" und ein Füllhorn an Geschenken ergoss sich über mich...



DAAAANKE für alle die lieben Geschenke und das tolle Rafting-Abenteuer!!!

Die Einpeitscherinnen laufen jedoch erst zur Hochform auf, als die vornehme Tischgesellschaft das Lokal bereits verlassen hatte.
Gegen 5 Uhr früh war es nämlich wirklich höchste Zeit für eine der berühmten Reden von Sessel-Ela

(und Gaby kann sich nur mehr wundern...)

TAG 4

Wer glaubt nach so einem Abend wäre der Sonntag mit lästigen Aufräum- und Reinigungsarbeiten ausgefüllt kennt "die Glocke" nicht und hat noch nie mit Ela Bekanntschaft geschlossen, welche tagsüber von Sessel-Ela zu Putz-Ela mutiert und dabei auch noch den Kaffee zur richtigen Zeit aufstellt...

Nach engagiertem Paris-in-24-Stunden-Tourismusausflug (inkl. Jogastunde) unserer Gästinnen knüpft das "Kernteam" am Abend dort wieder an wo es am Vorabend abgebrochen hat ... in wechselnder Besetzung..


Wie man das alles aushält???



Wohl bloß weil man zu diesem Zeitpunkt noch immer an der magischen Schwelle des Alterns steht...
Und da es sich so fügt, dass meine Geburt weiland des nächtens gegen 2 Uhr sich zugetragen hat wurde munter getanzt..

... und neue Höhepunkte wurden erklommen...


und natürlich gesungen...


Andere lagen zu diesem Zeitpunkt allerdings schon flach..


TAG 5

Nach kurzem aber intensivem 3-Stundenschlaf klopfte Madrid an der Tür und es wurde ausgiebig gefrühstückt..


und es haben auch alle wieder manierlich ausgesehen...



Der Geschenkeregen nahm allerdings kein Ende ... (weiter so!)



In vollendeter französischer Korrektheit beging die Resttruppe den Geburtstagsabend nobel und elegant...



... krönte ihn bei Ave Maria mit einem Cocktail...


... um rasch wieder an den gewohnten Tisch zurückzukehren und wie üblich angeregt die Fragen der Menschheit zu  diskutieren - und wir haben uns prächtig verstanden...


nicht jeder Fahrstuhl ist klassisch und glitschig ...



Der Tisch hält uns bis 7 Uhr gefangen ... Reden wurden jedoch gesittet am Boden gehalten...



Am 6. Tag ward alles ruhig und es war gut.
Die Glocke flog nach Wien und ward nie mehr geläutet.
Am 7. Tag wird alles verkehrt, denn der Tag drängt sich in die Nacht und es läutet der Wecker um 4 Uhr früh...
Tag 8 bis x gehören dann nur mehr der Bereinigung aller Spuren in der Oberkampf und dann kehrt Ruhe ein bis zum Pensionsantrittsalter ....


oder bis Cody sagt "gimme 10" und der 50er gefeiert werden muss...


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Published by Michi - dans parisplages
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