1 avril 2012 7 01 /04 /avril /2012 07:46

das Märzenkalb begeht, wie der Name schon sagt, im März seinen Geburtstag. Und Der fiel dieses Jahr auf einen höchst sonnigen Tag, und das war schon das Geburtstagsgeschenk numero uno. Und schon ab dem Morgen trudelten die Geburtstagswünsche ein - per Telefon, E-Mail, facebook.

Manches Geschenk bahnte sich den Weg von Österreich nach Frankreich - ich finde es übrigens nach wie vor bemerkenswert, dass die Zustellungsdauer der Post der an einen entlegenen Ort in einem fernen Kontintent gleicht. Oder vielleicht fährt von Wien nach Paris noch immer die Marie-Antoinett'sche Postkutsche. Aber gute Nachricht an Ursula und Michi -  inzwischen sind "Die verrückte Welt der Ute Bock"; "Notturno" und "Die Kuh, die weinte" gut angekommen.

 

Im Büro feiern wir normalerweise nicht, aber als die Kollegen Sébastien und Max hörten, dass es mein Geburtstag ansteht, überhäuften sie mich mit Geschenken: ersterer mit 3 Fisherman Bonbons (ich konsomiere die übrigens sehr gerne und in großer Menge, also Treffer), zweiterer mit Mini-Prinzenrollen aus seinem persönlichen Naschvorrat (auch Treffer - den Prinzenrolle hat schon was Besonderes und erweckt viele gute Assoziationen bei mir). 

 

Abends beschenkte ich mich mit einer Didier'schen Ashtange Yoga Session, der den Kurs ausnahmsweise nicht am üblichen Ort sondern in meinem Liebliengsyogastudio abhielt. Quasi auch ein Geschenk.

 

Am Wochenende gab es dann Samstag - Underscore - eine der raren Gelegenheiten, diese Kontaktimprovisationsvariante zu praktizieren. Die Gruppe war genial und harmonisch, auch wenn sich die meisten untereinander nicht kannten - wir haben nicht nur kontaktimprovisiert, sondern auch so etwas wie Capoeira einfließen lassen, es gab Musik- und Gesangseinlagen. Bei Kontaktimpro geht es viel um sich tragen lassen und andere tragen - ich ließ mich diesmal viel tragen, was hinweist, das ich Vertrauen hatte zu dem Träger. Das ist nicht immer er Fall, denn auf den Schultern und dem Rücken von jemand balancieren kann sich ungut anfühlen, wenn man sich nicht sicher ist, dass man auch oben bleibt und der andere sorgsam mit einem umgeht.

ich fand es einfach einen schönen Underscore, und hoffe, dass Carey ab und an wieder einen organisiert!

 

Sonntag war ich dann mit Claudia bei der Saisonprogrammpräsentation der Opéra de Paris. Der Zugang zur Opéra Bastille ließ sich nicht einfach bahnen - Métroausgänge waren teilweise gesperrt ebenso wie Teile des Platzes wegen der Veranstaltung der Front de Gauche.

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Sehr nette Sachen stehen in der Oper auf dem Programm! Sollte ich nicht eventuell bei dem einen oder anderen Werk zuschlagen und eine Karte besorgen? Anschließend waren wir im Restaurant der Opéra Garnier essen. Moderner Dekor im alten Gemäuer ist ganz originell, das Essen war ganz gut, Service war weniger überzeugend.

 

Nachmittags besuchte ich Rachele, Stefano und die Kids - sie hatten Schokoladekuchen gebacken, der wurde mit Kerzen dekoriert für die 3 Geburtstagskinder. Dazu muss man wissen, dass Eva und Luca am 6.4. Geburtstag feiern und das total gut finden, schon ab März den Feiermonat zu beginnen. 3x wurden die Kerzen angezündet und ausgeblasen. Stefano hatte mir auf seiner Stratocaster schon ein Happy Birthday Ständchen per Internet geschickt, nun gab es die Live-Version! Anfangs sangen wir zögerlich mit, beim 3. Mal fetzte die Darbietung schon und wurde allmählich richtig punkig-rockig!

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Mit Punk-Jazz ging es Mittwoch darauf weiter im Konzert von Marc Ribot im Rahmen des Festivals Banlieues Bleues. Wow - das war echt spitze! La Dynamo in Pantin hat gebebt! Marc Ribot und der Keyboarder (also man kann Hammond Organist sagen) Cooper Moore waren ein Wahnsinn.

 

Geburtstag 2012 hinterläßt ein tolles Gefühl, verspricht ein gutes neues Lebensjahre und bleibt verbunden mit schönen Erlebnissen. Und die, die es noch nicht wissen - Ich liebe mein weisses Haar!

 

PS 1: Ich sah unlängst Fotos von vor 6 oder 7 Jahren an - sieht aus als hätte ich die Haare braun gefärbt. Sieht echt unecht aus.

 

PS 2: Ach ja, und was hat der Blog-Titel mit all dem zu tun? also - 1968 geboren, wird man 2012 44. 4+4 ergibt 8. Oder man borgt sich den zweier von 2012 - 2 mal 4 ergibt auch 8.

 

PS 3: meine neuen Nachbarn haben dem Geruch nach auf ihrem Rauchplan von morgens bis abends Grünzeug. Mein anderer Nachbar frönt irgenwelchen seltsamen Substanzen. Oh was für Spiessigkeit, oh welch Biederkeit herrscht hier vergleichsweise im Hause Mayer!

 

 

 

 

 

 

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Published by Jutta - dans parisplages
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commentaires

Michi 02/04/2012 16:13


Kabbala vom Feinsten also - und das ganz ohne Räucherstäbchen... da bleibt kein Kuhauge trocken ... und du kannst ja den Geburtstag auch noch bis weit in den April hinein feiern - ich komm dann
zur Party!!!