14 janvier 2015 3 14 /01 /janvier /2015 20:02

junger Mensch lebt mit seinen Talenten und Qualitäten. Er lebt in Verhältnissen, die in der Gesellschaft der égalité nicht zu den bevorzugten und reich bestückten gehören. Ein migrantischer Hintergrund scheint die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen sich in diesem Segment wiederzufinden. Sich ein Leben aufbauen und gestalten ist generell ein Stück Arbeit, sind die Rahmenbedingungen etwas harsch umso mehr.

Junger Mensch frequentiert also seine Freunde und findet Vorbilder in seinem Umfeld. Das können solche sein, die den jungen Mensch dabei unterstützen seinen Platz in der Welt zu finden, oder solche, die sich diese gewisse Perspektivenlosigkeit zunutze machen.

Und dann kann der Fall eintreten, dass jemand an diesen Mensch herantritt und ihn geschickt einer Sache zu eigen macht. Die Sache könnte beispielsweise Radikalismus unter dem Deckmantel der Religion doppelt gewoben aus Geld-und Machtgier sein.

In durchaus geschickter Vorgehensweise wird junger Mensch angefüttert. Ihm werden Aufgaben, finanzielle Unterstützungen, Aufnahme in eine Gemeinschaft und Orientierung geboten. Töten anderer und Selber- Sterben-Müssen für die Sache werden wohl nicht gleich am Anfang der Verkaufsstrategie stehen. Und eines Tages wird junger Mensch dann als bereit für einen Einsatz für den so genannten heiligen Krieg erachtet. Junger Mensch nimmt schon erhebliche Mühen auf sich, um indoktriniert und kampfbereit gemacht zu werden.

Man stelle sich einen Moment lang vor, junger Mensch würde diesen Einsatz und Enthusiasmus für die Entfaltung seiner Qualitäten und Umsetzen von Wertvorstellungen in anderer Form als Terror aufbringen. Wie weit würde es Mensch bringen!

Aber die Wertvorstellung in dem schon gut mit propagandistischer Überzeugung gefüllten Kopf sind auf heiligen Krieg ausgerichtet. Der nicht unselten mit Drogengeldern finanziert wird, wobei sich eine paradoxer Anküpfungspunkt zum Leben "vorher" ergibt: Junger Mensch in scheinbar aussichtsloser Situation verdient sich sein Geld hie und da mit Drogenvercheckereien im eher kleinen Stil.

Mitunter gibt es den Wunsch nach dem Weg zurück, nur kommt der Versuch seinem Leben eine Wendung zu geben oft zu spät. Wie Beispiele von Rückkehrern aus Syrien zeigen, die sich hinter Gittern wiederfinden und auf dem Radar von Justiz und Sicherheit aufscheinen.

Führt Mensch den eingeschlagenen Weg fort, säumt diesen mit Leichen und beschließt diesen mit seinem eigenen Tod, bewahrheitet sich die Perspektivenlosigkeit so richtig.

Die Drahtzieher hinter diesen Netzwerken, die sich über die Welt legen, treiben weiter ihr Unwesen. Junger Mensch ist tot? Ködern wir eben Nachschub.

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Published by Jutta - dans parisplages
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